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Georg Dertinger
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Georg Dertinger (* 25. Dezember 1902 in Friedenau; â 21. Januar 1968 in Leipzig) war ein deutscher Politiker (DNVP, Ost-CDU). Er war der erste Minister fĂŒr AuswĂ€rtige Angelegenheiten der DDR. Nach einem stalinistischen Geheimprozess war er zehn Jahre in der DDR inhaftiert.
Contents
âą Leben
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
ââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââââ
Leben
Schulbildung, Studium und Beruf
Georg Dertinger besuchte ab 1910 das Realgymnasium in Lichterfelde und Dahlem. Nach dem Tod seines Vaters Rudolf Dertinger, der im Oktober 1914 als Leutnant in OstpreuĂen fiel,cite-ref-1[1] konnte der Halbwaise Ostern 1916 eine Freistelle in der Kadettenanstaltcite-ref-2[2] im Schloss Plön in Holstein bekommen. Von dort kam er zwei Jahre spĂ€ter an die preuĂische Hauptkadettenanstalt in GroĂ-Lichterfelde, wo er nach deren Umwandlung in eine staatliche Bildungsanstalt Anfang 1922 sein Abitur ablegte.cite-ref-3[3] Er arbeitete wĂ€hrend seines Studiums der Rechtswissenschaften und Volkswirtschaft an der UniversitĂ€t Berlin sowie auch nach dessen Abbruch bei der Magdeburgischen Zeitungcite-ref-4[4] und spĂ€ter in der Magdeburger Redaktion der Bundeszeitung des Stahlhelm. Bis 1930 war er Berlin-Korrespondent fĂŒr mehrere Provinzzeitungen.
Mitgliedschaft bei der DNVP
Dertinger war Mitglied der Deutschnationalen Volkspartei und gehörte dem Deutschen Herrenklub an. Er hatte enge Kontakte zum Tat-Kreis und wurde Chefredakteur der 1930 gegrĂŒndeten DNVP-Korrespondenz Dienst Nationaler Tageszeitungen (Dienstag).
Dertinger war Mitglied im Berliner Verband der auswÀrtigen Presse, einem Zusammenschluss von Berlin-Korrespondenten inlÀndischer Provinzzeitungen; und da die nationalen BlÀtter als Partner der Nationalsozialisten galten, wurde er 1933, im Zuge der Gleichschaltung der Presse, als stellvertretender Vorsitzender des Vorstands gewÀhlt.cite-ref-5[5]
Dertinger begleitete 1933 Papen bei den Verhandlungen um das Konkordat zwischen dem Deutschen Reich und dem Heiligen Stuhl. Ab 1934 war er Mitarbeiter des Dienstes aus Deutschlandcite-ref-6[6], des sog. Dertinger-Dienstes fĂŒr verschiedene Provinzzeitungen und das Ausland.cite-ref-7[7]
Mitgliedschaft bei der Ost-CDU
Dertinger gehörte 1945 zu den MitbegrĂŒndern der Christlich-Demokratischen Union Deutschlands (CDU) in der Sowjetischen Besatzungszone und war ihr Pressereferent sowie ab 1946 GeneralsekretĂ€r der CDU.cite-ref-8[8] Er gehörte ihrem Vorstand sowie dem Verfassungs- und Koordinierungsausschuss an. Dertinger war seit Absetzung von Andreas Hermes einer der engsten Mitarbeiter von Hermesâ Nachfolger im Parteivorsitz, Jakob Kaiser, und Leiter des persönlichen Stabes beim CDU-Vorsitzenden. Im Zuge des politischen Sturzes von Kaiser und der Gleichschaltung der Ost-CDU machte ihn die Sowjetische MilitĂ€radministration in Deutschland (SMA) auch zum HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer.cite-ref-9[9] Nach Kriegsende mietete sich Dertinger das Haus Ernst-ThĂ€lmann-StraĂe 8 in Kleinmachnowcite-ref-10[10] und zog mit seiner Familie im Dezember 1948 in den Berliner Vorort. Dort besuchte er die Mitgliederversammlungen der von Peter Bloch geleiteten CDU-Ortsgruppe.cite-ref-11[11]
Dertinger wurde am 23. Januar 1950 als provisorischer Landesvorsitzender der CDU von Sachsen berufen, nachdem gegen Hugo Hickmann eine Untersuchung des Politischen Ausschusses des Hauptvorstandes der CDU in Berlin eingeleitet worden war.cite-ref-12[12] Am 29. Januar 1950 stellte Dertinger im Hinblick auf die ErklĂ€rung von Hickmann die Erledigung der von ihm ĂŒbernommenen Aufgabe der kommissarischen Leitung des Landesverbandes fest. Mit dem RĂŒcktritt von Hickmann ging die Funktion des Landesvorsitzenden in Sachsen nach der Satzung auf den zweiten Vorsitzenden, Otto Freitag, ĂŒber.cite-ref-13[13]cite-ref-14[14] Dertinger forderte 1951 in einer Sitzung des Politischen Ausschusses der CDU-Parteileitung mit Hinweis auf sich ereignete âzahlreiche FĂ€lleâ, in denen Lehrer âauf Grund ihrer christlichen Haltung in ernste Gewissensnöte gekommenâ seiencite-ref-15[15], dass von den der CDU angehörenden Lehrern âkein Gewissensbekenntnisâ beim Studium des Marxismus-Leninismus âverlangt werden darfâ. Gerald Götting sprach danach in dieser Angelegenheit mit dem Minister fĂŒr Volksbildung Paul Wandel und der damaligen StaatssekretĂ€rin Elisabeth Zaisser.cite-ref-16[16] Am 30. September 1952 wurde Dertinger mit seiner als Parteiauftrag formulierten Forderung auf einer Arbeitstagung des Wissenschaftlichen Arbeitskreises der Ost-CDU in Vorbereitung des 6. Parteitages öffentlich zitiert: Christentum und deutsches Volk sind in der Wurzel nicht zu trennen.cite-ref-17[17]
Nach seinem Ausschluss aus der Ost-CDU im Zusammenhang mit seiner Verhaftung 1953 erschien in der DDR erst wieder 1983 eine ĂŒber 30 Jahre alte Abbildung von ihm â Blick Gerald Göttings auf Georg Dertinger und umgekehrt â zusammen mit weiteren Mitgliedern einer Sitzung des Politischen Ausschusses der CDU im Berliner Haus der Parteileitung aus dem Sommer 1952.cite-ref-18[18]
Abgeordneter und Minister
Von 1949 bis 1953 war Dertinger Abgeordneter der Volkskammer und erster Minister fĂŒr AuswĂ€rtige Angelegenheiten. Am Entwurf der ersten Verfassung der Demokratischen Deutschen Republik hatte er entscheidenden Anteil und die CDU-Zeitung Neue Zeit veröffentlichte im Oktober 1949 seine auĂenpolitische Zielstellung.cite-ref-19[19] Am 6. Juli 1950 unterzeichnete er als solcher das Görlitzer Abkommen mit Polen ĂŒber die Oder-NeiĂe-Grenzecite-ref-20[20] und zusammen mit dem amtierenden polnischen AuĂenminister StanisĆaw Skrzeszewski das Abschlussprotokoll der Grenzmarkierung am 27. Januar 1951 in Frankfurt/Oder.cite-ref-21[21]cite-ref-22[22]
AuĂenminister Dertinger stellte im Sommer 1952 den Antrag an die Parteileitung der Ost-CDU, eine Glocke zu stiften und sie in Frankfurt an der deutsch-polnischen Grenze aufzustellen. Sein Parteifreund, das Mitglied des Sekretariats der Parteileitung, Willi Leisner, setzte sich dafĂŒr ein, dem Antrag zu entsprechen, und begrĂŒndete das Vorhaben u. a. damit, dass diese Glocke â⊠eines Tages den Frieden und ein einigendes Deutschland in Freundschaft mit den friedliebenden Völkern einlĂ€uten (soll)â.cite-ref-23[23]
Politische Verfolgung
Am 15. Januar 1953 wurde Dertinger vom Ministerium fĂŒr Staatssicherheit (MfS) wegen âfeindlicher TĂ€tigkeitâcite-ref-24[24] verhaftet und in ĂŒber 16-monatiger Haft mit Folterungen und GestĂ€ndniserpressung in einer unterirdischen Zelle des U-Boots in Berlin-Hohenschönhausen fĂŒr einen Geheimprozess vor dem Obersten Gericht der DDR âprĂ€pariertâ.cite-ref-25[25] Entsprechend den Vorgaben des PolitbĂŒros der SEDcite-ref-26[26] verurteilte es Dertinger zusammen mit Helmut Brandt und vier weiteren Angeklagten, weil sie es sich zum Ziel gesetzt hĂ€tten, die DDR zu beseitigen âund die AusbeutungsverhĂ€ltnisse der Monopolisten, GroĂgrundbesitzer und Faschisten wiederherzustellenâ. Dertingers Tatbeitrag sei gewesen, âdas Eindringen faschistischer bewaffneter Banden ĂŒber die Demarkationslinieâ in die DDR zu organisieren. Unter dem Vorsitz Walter Zieglers erhielt Dertinger eine Strafe von 15 Jahren Zuchthaus.cite-ref-27[27] Bereits 1952 war das MfS an Dertingers persönlichen Presse-Referenten, Gerold Rummlercite-ref-28[28], herangetreten, um von ihm belastende Informationen ĂŒber seinen Vorgesetzten zu erhalten. Rummler floh daraufhin nach West-Berlin. Nach dem Prozess war Dertinger in Haft in der Sonderhaftanstalt Bautzen II. 1964 wurde Dertinger nach FĂŒrsprache Göttings bei Walter Ulbricht nach einer Sitzung des DDR-Staatsrats begnadigt. Dertinger, der in der Haft zum Katholizismus konvertiert war,cite-ref-29[29] arbeitete nach seiner Entlassung fĂŒr den St. Benno Verlag in Leipzig.cite-ref-nz19910219-30-0[30] Götting Ă€uĂerte dazu 1991, nach der Wiedervereinigung Deutschlands: âAls Nuschke mir im Januar 1953 die Verhaftung Dertingers mitteilte, war ich zutiefst bestĂŒrzt. Noch am Vorabendcite-ref-31[31] hatten wir in seiner Dienstwohnung in Pankow zusammengesessen. Auch Otto Grotewohl, der damalige MinisterprĂ€sident, war betroffen und kannte keine ZusammenhĂ€nge. Bis heute kenne ich die gerichtlichen Akten nicht. SpĂ€ter wurde davon gesprochen, daĂ Georg Dertinger im Vertrauen auf das Deutschlandkonzept des ehemaligen sowjetischen Geheimdienstchefs Beria eigenmĂ€chtige Initiativen und Verhandlungen zur Bildung eines einheitlichen, neutralen Deutschlands gefĂŒhrt habe. Damals waren weder Washington noch das offizielle Moskau daran interessiert. Georg Dertinger hatte seine Möglichkeiten ĂŒberschĂ€tzt.âcite-ref-nz19910219-30-1[30]
Auch die Familie Dertingers wurde Opfer stalinistischer Verfolgung: Seine Ehefrau, Maria Dertinger (1905â2004), wurde zu acht Jahren Zuchthaus verurteilt, die sie nicht voll verbĂŒĂen musste.cite-ref-32[32] Der damals mit 15 Jahren Ă€lteste Sohn Rudolf erhielt drei Jahre Zuchthaus nach Erwachsenenstrafrecht und flĂŒchtete danach in den Westen, wo er Journalist, unter anderem bei der Kölnischen Rundschau und den Aachener Nachrichten, wurde. Die 13-jĂ€hrige Tochter Oktavie wurde nach der Haft in die Obhut der ebenfalls zunĂ€chst verhafteten und dann ins Erzgebirge verbannten GroĂmutter gegeben. Der damals neunjĂ€hrige Christiancite-ref-33[33] kam mit neuer IdentitĂ€t zu SED-treuen Pflegeeltern, wurde nach acht Jahren seiner freigelassenen Mutter zurĂŒckgegeben und konnte erst nach der friedlichen Revolution sein Schicksal erkunden. Georg Dertinger lebte bis zu seinem Tod Anfang 1968 in Leipzig.
Rehabilitierung nach der friedlichen Revolution
Das Parteivorstands-/Hauptvorstandsmitglied Horst Sladeczek, CDU-Mitglied seit 1946cite-ref-34[34] setzte sich 1989 besonders fĂŒr die vollstĂ€ndige Rehabilitierung von Dertinger ein:
âWenn die Geschichte der DDR neu geschrieben wĂŒrde, seien auch fĂŒr die CDU solche Ăberlegungen angebracht. Dabei wĂ€re es angeraten, Persönlichkeiten wie den ehemaligen AuĂenminister Georg Dertinger neu und in einem objektiven Licht zu beurteilen.â
â
Horst Sladeczek
:
Neue Zeit
vom 21. November 1989
Er kannte den ersten DDR-AuĂenminister noch persönlich insbesondere deshalb, weil er sich als junger Unionsfreund â wie sich die Parteifreunde damals bezeichneten â Anfang der 1950er Jahre auf einem auĂenpolitischen Lehrgang an der Deutschen Verwaltungsakademie âWalter Ulbrichtâ in Forst Zinna befand, um sich als âpersönlicher Referentâ fĂŒr den DDR-AuĂenminister vorzubereiten.cite-ref-nz19900126-36-0[36]
In einem Leserbrief an die Zeitung âNeue Zeitâ beschrieb Sladeczek die Auffassung der erneuerten CDU-Parteileitung zum Partei-Ausschluss Dertingers und bemĂŒhte sich die 1953 ergangene Parteistrafe zu erklĂ€ren: â⊠Politik war und ist immer auch die Kunst des Möglichen. Was aber war damals politisch fĂŒr die CDU möglich? Stalin lebte noch, der Stalinismus war also personifiziert. Der âKalte Kriegâ trieb einem neuen Höhepunkt zu. In der AuĂenpolitik standen auch die Sicherheitsinteressen der SiegermĂ€chte auf dem Spiele, und ihre Truppen waren im Lande prĂ€sent. Wurde ein solcher Sekretariatsbeschluss vielleicht âerwartetâ oder âdringend empfohlen?â Und dem neuen Parteivorstand der DDR-CDU war in der Wendezeit 1989/90 klar geworden: âDie Aufarbeitung des Falles Dertinger (und Ă€hnlicher weniger spektakulĂ€rer Repressionen gegen andere Unionsfreunde in jener Zeit) gehört zu der Ehrenschuld der âUmkehr in die Zukunftâ der CDU.âcite-ref-nz19900126-36-1[36] Dertinger wurde im Verlauf des Jahres 1990 politisch und juristisch rehabilitiert.cite-ref-37[37] Nach der Deutschen Wiedervereinigung hob das Landgericht Berlin im September 1991 das Urteil von 1954 wegen âAussageerpressung und Rechtsbeugungâ auf.
Sein Nachlass wird von der Konrad-Adenauer-Stiftung verwaltet.cite-ref-38[38]
Literatur
âą Rudi Beckert: Die erste und letzte Instanz: Schau- und Geheimprozesse vor dem Obersten Gericht der DDR. Keip, Goldbach 1995, ISBN 3-8051-0243-7.
âą GĂŒnter Buchstab (Hrsg.): Verfolgt und entrechtet: Die Ausschaltung Christlicher Demokraten unter sowjetischer Besatzung und SED-Herrschaft 1945â1961: eine biographische Dokumentation. Droste, DĂŒsseldorf 1998, ISBN 3-7700-1086-8.
âą Peter Joachim Lapp: Georg Dertinger: Journalist â AuĂenminister â Staatsfeind. Herder Verlag, Freiburg im Breisgau/Basel/Wien [u. a.] 2005, ISBN 3-451-23007-0.
âą Helmut MĂŒller-Enbergs, Bernd-Rainer Barth: Dertinger, Georg. In: Wer war wer in der DDR? 5. Ausgabe. Band 1. Ch. Links, Berlin 2010, ISBN 978-3-86153-561-4.
âą Hermann Wentker: AuĂenpolitik in engen Grenzen. Die DDR im internationalen System. In: Schriftenreihe der Vierteljahrshefte fĂŒr Zeitgeschichte. Oldenbourg Wissenschaftsverlag, MĂŒnchen 2007, ISBN 978-3-486-58345-8.
âą Manfred Agethen: Georg Dertinger (1902â1968). In: JĂŒrgen Aretz, Rudolf Morsey, Anton Rauscher (Hrsg.): Zeitgeschichte in Lebensbildern, Aus dem deutschen Katholizismus des 19. und 20. Jahrhunderts, Band 11, Aschendorff Verlag, MĂŒnster 2004, ISBN 978-3-402-06112-1, S. 177â194. (Digitalisat)
Weblinks
Commons
: Georg Dertinger
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
âą Literatur von und ĂŒber Georg Dertinger im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
âą DDR-Lexikon: Georg Dertinger
âą Hartmut JĂ€ckel: Georg Dertinger und die Seinen
âą Vom AuĂenminister zum Staatsfeind Radio-Feature vom RBB-Kultur
âą Konrad-Adenauer-Stiftung. Digitaler Lesesaal. Dertinger: Aktentitel âHaftzeitâ
âą Konrad-Adenauer-Stiftung / Archiv fĂŒr Christlich-Demokratische Politik: Findbuch Georg Dertinger
âą WĂŒrz, Markus: Biografie Georg Dertinger
Einzelnachweise
cite-note-11. â Auszug aus den Deutschen Verlustlisten vom 5. November 1914
cite-note-22. â Siehe Abschnitt Kadettenanstalt Plön 1867â1920 in den Informationen zur Schleswig-Holsteinischen Zeitgeschichte (Kiel) Heft 26 (November 1994) S. 3â100, Digitalisiert.
cite-note-33. â Peter Joachim Lapp: Georg Dertinger: Journalist â AuĂenminister â Staatsfeind. 2005, S. 22 ff. und S. 296.
cite-note-44. â Peter Joachim Lapp: Georg Dertinger: Journalist â AuĂenminister â Staatsfeind. 2005, S. 296.
cite-note-55. â Neuer Vorstand des Berliner Verbandes der AuswĂ€rtigen Presse. In: Zeitungs-Verlag. Band 34, Nr. 25, 24. Juni 1933, S. 405.
cite-note-66. â Peter Joachim Lapp: Georg Dertinger: Journalist â AuĂenminister â Staatsfeind. 2005, S. 52: Dertinger wurde 1938 als Parteiloser so genannter Hauptschriftleiter von Dienst aus Deutschland (D. a. D.)
cite-note-77. â MĂŒller-Enbergs, Wielgohs, Hoffmann (Hrsg.): Wer war wer in der DDR? Ein biographisches Lexikon, Bonn 2001, S. 147
cite-note-88. â J. B. Gradl: Anfang unter dem Sowjetstern. Die CDU in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands, S. 192, Veröffentlichung der Konrad-Adenauer-Stiftung Archiv fĂŒr Christlich Demokratische Politik, Köln, 1981; ISBN 3-8046-8584-6
cite-note-99. â Vgl. den entsprechenden Artikel im Spiegel vom 12. Februar 1949 Digitalisat
cite-note-1010. â Peter Joachim Lapp: Georg Dertinger: Journalist â AuĂenminister â Staatsfeind. 2005, S. 91
cite-note-1111. â Peter Bloch: Zwischen Hoffnung und Resignation. Als CDU-Politiker in Brandenburg 1945â1950, Köln 1986, S. 135
cite-note-1212. â Neue MĂ€nner in Sachsens CDU. In: Berliner Zeitung, 25. Januar 1950, S. 2.
cite-note-1313. â J. B. Anfang unter dem Sowjetstern. Die CDU in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands, S. 159, ISBN 3-8046-8584-6.
cite-note-1414. â Die BeschlĂŒsse des Politischen Ausschusses. In: Neue Zeit. ZEFYS Archiv der Staatsbibliothek zu Berlin, 31. Januar 1950, S. 1, ehemals im Original (nicht mehr online verfĂŒgbar); abgerufen am 30. September 2020 (kostenfreie Anmeldung erforderlich).@1@2Vorlage:Toter Link/zefys.staatsbibliothek-berlin.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven)
cite-note-1515. â Verhandlungsniederschrift ĂŒber die Sitzung des Politischen Ausschusses vom 20. Februar 1951, Ausgabetag des Protokolls: 3. April 1951 und dazugehörige Berichtigung: âkein Gewissensbekenntnis verlangt werden darf.â (Archiviert: Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS)).Digitaler Lesesesaal der KAS
cite-note-1616. â Bericht Göttings in der âLehrerfrageâ auf der Sitzung des Politischen Ausschusses am 17. April 1951, Protokoll unter "Verschiedenes; Digitaler Lesesesaal der KAS
cite-note-1818. â Gerhard Fischer: Otto Nuschke. Ein Lebensbild, Union Verlag Berlin, 1. Auflage, 1983, Bildteilseiten 39/40 zwischen den Text-Seiten 144 und 145
cite-note-1919. â CDU-Mitglieder der neuen deutschen Regierung. AuĂenminister Georg Dertinger. mit PortrĂ€t Dertingers. In: Neue Zeit. ZEFYS Archiv der Staatsbibliothek zu Berlin, 13. Oktober 1949, S. 3, ehemals im Original (nicht mehr online verfĂŒgbar); abgerufen am 30. September 2020 (kostenfreie Anmeldung erforderlich).@1@2Vorlage:Toter Link/zefys.staatsbibliothek-berlin.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven)
cite-note-2020. â Als ehemaliger DDR-AuĂenminister wurde er bei spĂ€teren DDR-Veröffentlichungen von zeitgenössischen Fotos zur Unterzeichnung des Grenzabkommen von 1950 wegretuschiert. Solch ein retuschiertes Foto verwendete noch die Zeitung Neues Deutschland in der Ausgabe vom 7./8. Juli 1990, S. 13, worauf ein Leser in der Ausgabe vom 4. August 1990, S. 13, kritisch aufmerksam machte.
cite-note-2121. â Erinnerungen und Bekenntnisse zur deutschen Geschichte (5). In: Neue Zeit. ZEFYS Archiv der Staatsbibliothek zu Berlin, 29. MĂ€rz 1990, S. 3, ehemals im Original (nicht mehr online verfĂŒgbar); abgerufen am 30. September 2020 (kostenfreie Anmeldung erforderlich).@1@2Vorlage:Toter Link/zefys.staatsbibliothek-berlin.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven)
cite-note-2222. â Ewige deutsch-polnische Freundschaft. In: Neues Deutschland. ZEFYS Archiv der Staatsbibliothek zu Berlin, 28. Januar 1951, S. 1, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 17. Dezember 2016; abgerufen am 30. September 2020 (kostenfreie Anmeldung erforderlich). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/zefys.staatsbibliothek-berlin.de in Neues Deutschland, 28. Januar 1951, S. 1, gleiches Bildmotiv: Hauptabteilungsleiter Dr. Reintanz ĂŒber die Urkunden gebeugt, wĂ€hrend Dertinger und Skrzeszewski im Beisein der weiteren Delegationsteilnehmer unter dem Wandbild von DDR-StaatsprĂ€sident Wilhelm Pieck sich die HĂ€nde reichen.
cite-note-2424. â Wilfried Loth: Stalins ungeliebtes Kind. Warum Moskau die DDR nicht wollte. Rowohlt Berlin, Berlin 1994, ISBN 3-87134-085-5, S. 195.
cite-note-2525. â Karl Wilhelm Fricke: Geschichtsrevisionismus aus MfS-Perspektive (Memento vom 27. Juni 2013 im Internet Archive) (PDF; 132 kB)
cite-note-2626. â Falco Werkentin: Politische Strafjustiz in der Ăra Ulbricht. Christoph Links, Berlin 1995, ISBN 3-86153-069-4, S. 319
cite-note-2727. â Auszug aus dem Urteil bei Karl Wilhelm Fricke: Politik und Justiz in der DDR. Zur Geschichte der politischen Verfolgung 1945â1968. Bericht und Dokumentation. Wissenschaft und Politik, Köln 1979, ISBN 3-8046-8568-4, S. 279
cite-note-2828. â Ein prominenter FlĂŒchtling aus dem Osten: Gerold Rummler, persönlicher Pressereferent des sowjetzonalen AuĂenministers Dertinger, gibt einen Bericht ĂŒber die GrĂŒnde seiner Flucht; Filmothek Bundesarchiv: Welt im Film 362/1952 vom 10. Mai 1952
cite-note-2929. â GĂŒnter Wirth: Wege und Wirkungen christlicher Literatur in der DDR. In: Frank-Lother Kroll (Hrsg.): Landschaft des BĂŒrgerlichen. AusgewĂ€hlte Abhandlungen, Duncker & Humblot, Berlin 2008, ISBN 978-3-428-12651-4, S. 240.
cite-note-nz19910219-3030. â Sabine SĂŒlflohn: âJetzt ist der SĂŒndenbock gefundenâ. Exklusiv-Interview mit dem frĂŒheren Vorsitzenden Ost-CDU, Gerald Götting. In: Neue Zeit. ZEFYS Archiv der Staatsbibliothek zu Berlin, 19. Februar 1991, S. 3, ehemals im Original (nicht mehr online verfĂŒgbar); abgerufen am 30. September 2020 (kostenfreie Anmeldung erforderlich).@1@2Vorlage:Toter Link/zefys.staatsbibliothek-berlin.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven)
cite-note-3131. â Laut Peter Joachim Lapp (in: Georg Dertinger. Journalist â AuĂenminister â Staatsfeind, S. 166) fand diese Begegnung bereits am Dienstag, den 13. Januar 1953, statt, wĂ€hrend Dertinger erst am 15. Januar gegen 4 Uhr morgens in seiner Dienstvilla in Berlin-Pankow festgenommen wurde
cite-note-3232. â Peter Joachim Lapp: Georg Dertinger: Journalist â AuĂenminister â Staatsfeind. 2005, S. 240
cite-note-3333. â âDas verlassene Kindâ in Peter Hartl: Belogen, betrogen und umerzogen. Kinderschicksale aus dem 20. Jahrhundert. dtv 2007, ISBN 978-3-423-24618-7
cite-note-3434. â Mitglieder des Hauptvorstandes der Christlich Demokratischen Union Deutschlands gewĂ€hlt durch den 16. Parteitag, Hrsg. Sekretariat des Hauptvorstandes der CDU (1987), S. 58
cite-note-351. VIII. Tagung des CDU-Hauptvorstandes in Burgscheidungen: Situation in unserem Lande und in unserer Partei kritisch, aufrichtig, leidenschaftlich erörtert. In: Neue Zeit. ZEFYS Archiv der Staatsbibliothek zu Berlin, 26. November 1989, S. 1â2 (hier: S. 2), ehemals im Original (nicht mehr online verfĂŒgbar); abgerufen am 30. September 2020 (kostenfreie Anmeldung erforderlich).@1@2Vorlage:Toter Link/zefys.staatsbibliothek-berlin.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven)
cite-note-nz19900126-3636. â Dietrich Schulz: SED unter Ulbricht wollte die CDU in der DDR mit Stalins Hilfe ausschalten. Interview mit Christian Dertinger. In: Neue Zeit. ZEFYS Archiv der Staatsbibliothek zu Berlin, 26. Januar 1990, S. 5, ehemals im Original (nicht mehr online verfĂŒgbar); abgerufen am 30. September 2020 (kostenfreie Anmeldung erforderlich).@1@2Vorlage:Toter Link/zefys.staatsbibliothek-berlin.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche in Webarchiven)
cite-note-3737. â S. Bock, I. Muth, H. Schwiesau: DDR-AuĂenpolitik. Ein Ăberblick. Daten, Fakten; Personen (III). Berlin, 2010, S. 297; ISBN 978-3-643-10559-2
cite-note-3838. â Oliver Selten: Die CDU der SBZ/DDR. In: Norbert Lammert (Hrsg.): Handbuch zur Geschichte der CDU, ISBN 978-3-534-45046-6, S. (211â221) 220